Neuigkeiten
Sonntag, 29.4.2012: Schreibe einen Leserbrief, in dem ich mein innerstes Anliegen zur Sprache bringe. Es geht um die Behauptung oder die Erfahrung oder die Gewissenheit, dass die Vernunft gottbegabt ist, dass sie ein Medium ist zur Welt Gottes. Natürlich ist das auch das Herz und der Wille, der Körper oder was auch immer. Doch die Vernunft ist das Organ oder das Medium, in dem uns Gott die Freiheit offenbart zur Selbstheit in Gott. Darin fallen Selbst- und Welterkenntnis zusammen und es entsteht Raum für den Geist Gottes, der uns zu seinen Kindern macht, aber auch zu Regenten an seiner Seite. >>> zum Leserbrief
Sonntag, 25.3.2012: Träumte heute Morgen vom Fliegen. Ich habe mich mitten auf der Strasse erhoben und bin etwa 1 bis 2 Meter über dem Boden geflogen und habe damit die Gravitation, die Erdanziehung, überwunden. Einige Leute auf der Strasse haben das bemerkt. Es ist ein Wunder - zum Thema Wunder arbeite ich derzeit am nächsten Kirchenboten. Nach dem Traum dachte ich an die Jesusworte, dass wir alle noch viel grössere Wunder tun können, als er tat. Und ich sehe genau, dass jeder Mensch dazu die Anlagen hat. Pflege heute auch erstmals ein Heilungsgebet - warum erst so spät im Alter von 57 Jahren? Es ist doch so offensichtlich, dass uns Jesus dazu ermuntert!
Freitag, 2. Dezember, 2011: Trotz vieler Arbeit habe ich reagiert auf eine Besprechung von Daniel Furrers neue Troxlerbiographie in der NZZ. Das Buch ist in diesem Jahr beim NZZ-Verlag herausgekommen. Mein Leserbrief wurde zu lang, ich habe ihn dann auf die 2000 erlaubten Zeichen gekürzt. Hier beide Fassungen >>> mehr
Montag, 5. September, 2011: Gestern Nacht kamen mir die Bücher des «Einsiedlers» Karl Binde (1891-1987)in die Hände - ich wurde auf seltsamen Umwegen Erbe dieser Bibliothek, die ich nicht einach plündern wollte. Meine Nachbarin Beatrice Fürer hat schon im Januar 2009 ein Verzeichnis der Bücher erstellt. Nun habe ich heute diese Zusammenstellungen endlich online gesetzt. >>> mehr
Donnerstag, 28. Juli, 2011: Seit zwei Wochen lese ich in jeder freien Stunde Bücher über meinen geliebten Philosophen Ignaz Paul Vital Troxler (1780-1866): Zuerst die populäre Biografie von Daniel Furrer, herausgegeben 2010 vom NZZ Verlag, jetzt endlich die Einleitung zu den politischen Schriften in Auswahl von Adolf Rohr aus em Jahr 1989 - ich schähme mich, dass ich so lange brauchte, bis ich endlich diese Würdigung der politischen Wirksamkeit und Publizistik Troxlers lesen konnte. Und noch habe ich das umfassende Werk von Emil Spiess nicht gelesen. Darauf bin ich sehr gespannt aus Gründen, die ich wohl später erklären muss. Und ich fand auf dem Computer einen Brief aus dem Jahr 2002, auf dem ich meine Verhältnis zu Troxler darlege - daran hat sich nichts geändert >>> zum Brief.
Freitag, 11. März 2011: Am Aschermittwoch vor drei Tagen habe ich meinen Versuch gestartet, ohne Zigaretten, ohne Alkohol und ohne Kaffee zu leben - bis Ostern. Für einmal habe ich von diesem Vorsatz zu allen Leuten freimütig gesprochen. Vor einem Jahr behielt ich das alles für mich und habe dann auch prompt die Übung im Stillen auch wieder abgebrochen. Es kann schon auch helfen, seine Umwelt über die eigenen Fastenbemühungen aufzuklären, sie daran teilhaben zu lassen. Ich versuche mir mit folgenden drei Grundgedanken zu helfen, die mir alle von aussen zugetragen worden sind:
1. Von einem alten Mönch: In der Fastenzeit wollen wir so leben, wie wir eigentlich sollten, wie Gott das vorgesehen hatte. In Dankbarkeit für das Leben, das mehr wert ist als all unsere Süchte.
2. Von einem Gefangenenbetreuer, der in der Schweizer Garde in Rom gewirkt hat: Es geht um die Kreuzesnachfolge, um Sterben und Auferstehen, Altes loslassen und Neues zulassen.
3. Mein eigenes Motiv: Ich will mich kennen lernen, meinen Körper beobachten. Was geschieht, wenn ich auf die gewohnten Stimuli verzichte? Wie verändert sich mein Lebensrhythmus? Wie die Offenheit zur lebendigen Natur, wie zu Gott? – Schon rieche ich draussen wieder Düfte der Natur, die ich kaum mehr wahrgenommen habe. ....
Montag, 20. Dezember 2010: Vor zwei Tagen besuchte ich das Paul Klee Zentrum in Bern - und habe in mir den Anstoss zur Kreativität neu verspürt. Nur weiss ich noch nicht, wie ich wieder zum Zeichnen zurück finde. Schon öfters habe ich mir vorgenommen, in ein schönes Zeichnungsbuch jeden Tag ein Bild zu bringen. Stets brach ich die Übung nach einigen Bildern wieder ab, sei es, dass ich keine Zeit zu finden meinte oder mit meinen Elaboraten nicht zufrieden war. Nun könnte ich die Messlatte etwas tiefer ansetzen. Kein Buch gestalten, sondern einzelne Blätter. A4. So kann ich auch mit «misslungenen» Versuchen leben, das «Gelungene» aufbewahren und mit einer klaren Beschriftung – wie bei Klee — Ordnung in den zeitlichen Ablauf halten. Mal schauen ...
Montag, 12. Juli 2010: Die Sommerferien sind da. Ich bin daheim und lese im Buch «Gottes ewiger Sohn - Die Präexistenz Christi», herausgegeben von Rudolf Laufen. Dabei gehen mir Empfindungen, Gedanken und Fragen durch Herz und Kopf. Jesus Christus war Mensch unter uns, doch in ihm lebt etwas oder jemand, das oder der von Anfang an bei Gott ist und nicht nur die Entstehung der Welt und der Menschen aktiv begleitet hat, sondern auch alle weitere Zukunft der Welt und der Menschen aktiv begleiten will. Warum denken wir so wenig nach über dieses Wirken Christi vor seiner Menschwerdung und warum ist seine Wirksamkeit als der Wiederkommende so wenig bedacht? Dazu schrieb ich heute in mein Tagebuch mehrere Seiten - denn ich hatte die Qualitäten des Schreibens von Hand wieder entdeckt. Bei Zeiten will ich diese Notizen auch digital bearbeiten.
Samstag, 15. Mai 2010: Denke heute beim Singen nach über die ursprünglichste Religion, welche auch die Religion der Zukunft sein wird. Zu ihr eröffne ich eine Projektseite >>> mehr
Dienstag, 4. Mai 2010: Guru Bagwan
Sah gestern im Kino den Film über Bhagwan: Guru. Der Film wühlte mich auf, gab er mir doch viele Eindrücke zu der Person, die ich auf meiner Indienreise bewusst gemieden habe. Poona habe ich absichtlich nicht besucht, doch traf ich viele Leute, die mir von Bhagwan erzählt haben. Für mich war der Film ein Eintauchen in jene Zeit, aber auch ein Lehrstück in Religionssoziologie und Anlass, über das Bedürfnis nach einem Guru nachzudenken. Bhagwan war gelehrt und wohl zum Teil inspiriert. Er hat, wie es sein Leibwächter im Film formuliert hat, zur rechten Zeit am guten Ort das passende gelehrt. Wie seine Inspirationsquelle versiegte, war er einsam und hat die Kontrolle über seinen Auftrag verloren. Auf Wikipedia habe ich mit Interesse sein Leben studiert. Noch kann ich die Mission dieses Meisters schwer einschätzen. Doch in vielem fühle ich mich in der damaligen Abneigung, nach Poona zu gehen, bestätigt.
Montag, 26. März 2010: Bertha Dudde
In den letzten Tagen wurde ich gleich mehrmals hintereinander auf Bertha Dudde angesprochen - eine weitere Seherin mit vielen Neuoffenbarungen. Heute las ich von ihr einen Text über den Fall Luzifers, am Abend habe ich mich auf Wikipedia und andern Websites umgeschaut. Im Moment kann ich nur sagen, dass Intermediarius – Johanna van der Meulen (1874–1959) für mich umfassender auch die Naturwirklichkeit in Betracht zieht, aber ich habe Dudde noch zuwenig konsultiert.
Sonntag, 7. Februar 2010: Eindrücke aus China
Vom 25.12.2009 bis 29.1.2010 war ich in China zu Gast bei lieben Menschen, zwei Wochen in der Stadt Wuxi in der Nähe von Shanghai und drei Wochen auf der südlichen Insel Hainan. Was kann ich dazu in Kürze sagen? Die Chinesen werden durch ihre autoritäre Regierung einseitig informiert, aber auch von viel Unnötigem verschont. Reich werden ist das Ziel vieler Menschen. Die es schaffen, müssen oft unlautere Mittel verwenden und werden übermütig. Die meisten schaffen es nicht und akzeptieren ihr Schicksal. Familie und gut Essen sind primäre Lebensinhalte. Natürlich machte ich mir darüber Gedanken, ob und was genau das Christentum diesen Menschen geben könnte. Die Leute haben Moral und sie glauben an ein Leben nach dem Tod. Aber es gibt da eine gesunde Skepsis gegenüber den tradierten Religionen. Man müsste das Wesen des Christentums sehr philosophisch aus dem Mutterboden des Konfuzianismus, des Taoismus und des Buddhismus entfalten, wenn es bei den Intellektuellen Gehör finden soll. Dazu habe ich mir einige Gedanken gemacht. >>> später mehr dazu
Montag, 23. November 2009: Was die Welt zusammenhält
Doch jetzt, wo ich etwas Distanz habe zu meinen Studien über den Urknall und die Sterne, realisiere ich, dass wohl das, was die Welt im innersten zusammenhält, etwas ganz anderes ist, als das, was diese Naturwissenschaftler suchen. Ich spüre sehr klar, dass die für uns wichtigsten Kräfte und Mächte in unserm Zusammenleben spielen. Dieses ganze Universum ist Bedingung, Vorarbeit, Zubereitung für den eigentlichen Kampf, die eigentliche Liebesgeschichte, wo wir einander Sterne werden und zu Seinem Stern uns wandeln.
Man kann anbetracht der Unendlichkeiten des Alls sagen: nehmen wir uns nicht so ernst: Was wir auf diesem kleinen Planeten, hier in diesem Dorf oder Haus und Leib tun - was hat das zu bedeuten für das All? – Oh, Mensch, mach Dich nicht zu gering! Könnten wir es klarer sehen, wie jede unserer Handlung, jeder Gedanken unendliches Gewicht hat. Wir handeln frei! Das ist die Unermesslichkeit, das Gewaltigste, energiereicher als Atomkraft. - Und was für Anstrengungen hat die Gottheit unternommen, uns diese Möglichkeit zu errichten! Einen Kosmos, eine Evolution, eine Menschwerdung. ... Ich glaube, dass in unserer Freiheit, unterstützt von den Himmlischen, aber auch gehalten von dem, was Trennung ermöglich und Freiheit bedingt, die grosse Herausforderung, das Wesen der Schöpfung und aller Sterne liegt. … (aus einem Brief an Lotti im Zusammenhang mit dem Kirchenboten 12/2009 über Sterne)
Donnerstag, 25. Juni 2009
… Und ich hoffe, dass ich meiner Bestimmung noch gerecht werden kann. Gerade heute habe ich den Abendhimmel beobachtet und gesehen, dass er zu mir spricht von den tiefen Bewegungen in den Himmelswelten, welche diese irdischen Geschichten mitbestimmen. Ich rätsle immer wieder darüber, warum uns diese wichtigen Aspekte verborgen bleiben. Das muss Absicht sein der Götter, dass uns die Tore zur Geisteswelt verschlossen sind - wohl mit der Absicht, dass wir uns selber auf sie zu bewegen. So sind wir auf der Suche, diese Tore anständig und zeitgemäss zu öffnen oder wenigstens respektvoll anzuklopfen.
Montag, 4. Mai 2009
Die «Bilder der Woche» wie auch die «Neuigkeiten» haben sich auf der Startseite angehäuft, gingen zurück bis Anfang 2008. Nun habe ich heute die «Bilder der Woche» vom Jahr 2008 auf eine neue Seite gebracht unter dem Link Fotos. >>> zu den Bildern 2008.
Und zu den «Neuigkeiten» 2008 geht es >>> hier.
Gründonnerstag, 9. April 2009
Endlich habe ich die längst vorbereiteten Fotos von der Zeit im Pfarramt in Bütschwil-Mosnang 1989-1995 sichtbar gemacht >>> hier.
Palmsonntag, 5. April 2009
Vorgestern kam die Schildkröte aus ihrem Winterschlaf, trank Wasser und ass von den frischen Kräutern, vor allem Löwenzahn. Die Natur fasziniert mich immer mehr. Vögel zwitschern nun am Morgen und am Abend so wunderbar – ich bin tief gerührt. Ich besuche jetzt auch einen Kurs im biologischen Gartenbau. Und ich habe mir ein Buch über die ätherischen Bildekräfte von Günther Wachsmut empfohlen.
Gestern hörte ich die Johannespassion und sah in die Menge der Leute in der Laurenzenkirche. Dieses Werk ist mehr Verkündigung als alle unsere kirchlichen Predigten. Es geht um die Hingabe des Lebens dieses Einen, die Wirkung, die für uns davon ausgeht, aber auch und um die Weltsituation, die das auslösst. Dass dabei die Juden die Rolle des Auslösers spielen, hat mich nur bedingt gestört, da ich in diesen Juden die Repräsentanten des Establishments erkannt habe, wie es Willy Fries in seinen Bildern der Toggenburger Passsion ausgedrückt hat. Die Mächtigen sind selber die geistig Unterdrückten sind – das sind auch wir. Ich fühlte mich als Täter und als Beschenkter dieses universalen und einmaligen Opfers.
Sonntag, 1. März 2009
Hansruedi Felix, der Pfarrer von St.Laurenzen in St.Gallen, betonte zu Beginn des Gottesdienstes mit Gästen aus Afrika, wie wir alle in der Kirche und im Leib Christi eins sind. Die Einheit der Menschheit wurde mir in diesem Gottesdienst zu einem starken Gefühl. Ich beobachtete die Afrikaner (siehe Bild der Woche vom 1.3.09) und beobachtete, wie sie uns in allem ähnlich sind, nur mit bestimmten Ausprägungen, Stärken und Eigenheiten: Wie die Kinder im Aufblick zu den Eltern wachsen, wie die Eltern ihre Kinder lieben und sie schön kleiden, wie alle die sozialen Anlässe würdigen und farbenfroh, mit schmucker Haartracht kommen. In ihrem Christentum und ihre Musik haben sie uns etwas zu sagen, das wir verstehen und daran wachsen. Diese Einheit der Menschheit in aller Verschiedenheit ist tatsächliche ein Geheimnis, das die Naturwissenschaft unbedingt bedenken sollte. Hier von Zufall und Anpassung zu sprechen ist einfach lächerlich. Jeder Mensch wird durch den Menschen (Adam) geboren und jeder Mensch findet durch Christus zu neuem und bleibendem Leben – aber wir ist das in der Naturwissenschaft zu thematisieren? - Ich bleibe dran!
Donnerstag, 19. Februar 2009
Die Tage, Wochen, Monate ziehen dahin. Ich tue meine Arbeit und ich lebe die Aufgaben und Möglichkeiten, die mir entgegenkommen. Doch ich werde auch immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass und wie ich mich um spirituelle Fragen kümmern soll. Am 17.2. schrieb ich nach dem 3. Beitrag im Vortragszyklus «Das Universum und die Evolution als Schöpfung verstehen» folgende Sätze in mein Tagebuch: «Ich will mich dem Thema widmen, dass am Anfang der Evolution der Mensch steht - im Zusammenhang mit Gott und allen seinen Hierarchien. – Über diese religiösen Aspekte im Zusammenhang der Naturwissenschaften zu sprechen, ist eine grosse Herausforderung!»
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